Tarifvertrag spedition saarland

Zugang zu Tarifverträgen der Regierung Kanadas, die Informationen über Die Lohnsätze, die Arbeitsbedingungen, die Beschäftigungsbedingungen und die Urlaubsbestimmungen enthalten. Verstehen Sie den Tarifverhandlungsprozess, erhalten Sie Aktuelles über den Stand der Verhandlungen und finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Erfahren Sie, wie separate Agenturen ein Mandat für ihre Tarifverhandlungen erhalten. Aus ähnlichen Gründen streiken die Beschäftigten der Busunternehmen in Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis und Völklingen bereits seit mehr als einer Woche. Wie in Hessen und Rheinland-Pfalz ist auch die dritte Tarifrunde im Saarland gescheitert, und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) weigert sich, angemessene Löhne zu zahlen. Verdi-Vertreter haben wiederholt ihre Bereitschaft bekräftigt, den Streik so schnell wie möglich zu beenden. Obwohl die Arbeitgeber einen Fünfjahreslohnvertrag fordern, um die Arbeitnehmer langfristig zu binden, versichert die Gewerkschaft ihnen immer wieder ihre Gesprächsbereitschaft. So sagte Christian Umlauf, Verdi-Verhandlungsführer im Saarland, dem Saarländischen Rundfunk: “Wir sind in der Lage, jederzeit an den Verhandlungstisch zu kommen und eine Einigung zu erzielen”. Jochen Koppel, der Verhandlungsführer der Gewerkschaft in Hessen, wiederholt diese Linie und regt gleichzeitig Illusionen in der hessischen grün-grünen Landesregierung an. Im Saarland verdienen viele Busfahrer nur 1.500 Euro netto im Monat, obwohl sie rund um die Uhr fahren müssen, auch samstags, sonntags, an Feiertagen und nachts.

Ihre Löhne reichen nicht aus, um weiterzumachen, vor allem für Familienangehörige. Ein Busfahrer sagte dem Saarländischen Rundfunk: “Es tut mir leid für die Kinder, die zur Schule gehen müssen, es tut mir auch für die Eltern leid. Aber sie müssen uns verstehen: Wir brauchen wirklich mehr Geld. So kann es nicht weitergehen.” “Wir waren damals wirklich enttäuscht”, sagt Youness, Busfahrer in Frankfurt-Griesheim. “Wir wurden zurück zur Arbeit geschickt, ohne das Ergebnis zu kennen oder zu zustimmen. Sie hat unsere Probleme nicht gelöst.” Auf der Streikpostenlinie am Frankfurter Busdepot Griesheim erklärte Der Busfahrer und Betriebsratsvertreter Oktay Zorba: “Was Busfahrer am meisten stört, ist, dass wir uns einfach ungerecht behandelt fühlen. Busfahrer in Hessen, die wirklich hart arbeiten und einen verantwortungsvollen Job machen, verdienen weniger als in anderen Bundesländern, obwohl Hessen zu den reichsten gehört. Es gibt keine Wertschätzung für uns. Unser Stundenlohn beträgt weniger als 14 €; damit sind wir nicht einverstanden.” Wieder einmal werden Busfahrer nicht nur mit den Arbeitgebern konfrontiert.

Ihr Hauptproblem ist die Gewerkschaft Verdi und die Parteien, mit den sie eng zusammenarbeitet – die Sozialdemokraten (SPD), die Linkspartei und die Grünen. Die Umwandlung solcher öffentlichen Dienstleistungen in einen breiten Niedriglohnsektor wäre ohne ihre aktive Unterstützung von Anfang an nicht möglich gewesen. In Hessen wurden die Busunternehmen privatisiert und vom ÖPNV abgezogen. Deshalb ist es notwendig, dass sich die Arbeitnehmer unabhängig von den Gewerkschaften organisieren. Die Sozialistische Gleichheitspartei und ihre Schwesterparteien im Internationalen Komitee der Vierten Internationale (ICFI) schlagen vor, dass Arbeiter in allen Fabriken Aktionskomitees einrichten sollten, die unabhängig von den Gewerkschaften arbeiten und die Arbeitnehmer in einem sozialistischen Programm national und international vereinen. Im Saarland fand am 24. und 25. September ein zweitägiger Proteststreik statt. In einer Abstimmung in der vergangenen Woche stimmten die Busfahrer dann mit 99,6 Prozent einem unbefristeten Streik zu. Die fast 100-prozentige Unterstützung für den Streik ist ein weiteres Beispiel für die wachsende Kampfbereitschaft der Arbeiterklasse. Sie ist das Ergebnis einer zunehmend unerträglichen sozialen Situation. Am vergangenen Freitag haben sich 1.500 Busfahrer in Frankfurt, Gießen, Darmstadt, Kassel, Offenbach, Hanau und Fulda an einem 24-stündigen Proteststreik gegen den Regionalverband Hessische Busunternehmen (LHO) beteiligt.

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